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Blog Finanzen & Bankwesen Wie funktioniert ein Forderungsverkauf?

Wie funktioniert ein Forderungsverkauf?

7 min. Lesezeit
04 Nov 2025
04 Nov 2025
7 min. Lesezeit

Vorteile eines Forderungsverkaufs

Nachteile und Risiken

Schnelle Liquidität: Sie erhalten Ihr Geld sofort, statt wochen- oder monatelang auf Zahlungen zu warten.

Gebühren: Factoring-Gebühren liegen meist zwischen 1–3 % der Rechnungssumme und reduzieren Ihren Gewinn leicht.

Planbare Finanzen: Durch die sofortige Auszahlung können Sie Ihre Ausgaben und Investitionen besser kalkulieren.

Eingeschränkte Eignung: Nicht alle Rechnungen können verkauft werden, zum Beispiel solche an Privatkund*innen oder aus laufenden Projekten.

Risikominimierung: Bei einem regresslosen Forderungsverkauf trägt das Factoring-Unternehmen das volle Ausfallrisiko. Das sogenannte Risikobegrenzungsgesetz Forderungsverkauf sorgt zudem dafür, dass Kund*innen vor übermäßiger Datenweitergabe geschützt werden.

Kundenwahrnehmung: Manche Kund*innen empfinden es als unpersönlich, wenn sie plötzlich mit einem neuen Zahlungsempfänger oder Zahlungsempfängerin konfrontiert werden.

Weniger Verwaltungsaufwand: Das Mahnwesen und die Forderungsverfolgung übernehmen die Anbieter*innen – Sie sparen Zeit und interne Ressourcen.

Abhängigkeit vom Anbieter: Ihre Liquidität kann teilweise von der Geschwindigkeit und den Konditionen des Factoring-Unternehmens abhängen.

Bessere Bonität: Eine stabile Liquidität und pünktliche Zahlungseingänge können sich positiv auf Ihr Kreditrating auswirken.

Insolvenzfälle: Ein Forderungsverkauf im Insolvenzverfahren ist in der Regel nicht möglich. Bestehen bereits Anzeichen einer drohenden Insolvenz, kann dies den Verkauf erschweren.

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