Wie funktioniert ein Forderungsverkauf?
Vorteile eines Forderungsverkaufs | Nachteile und Risiken |
|---|---|
Schnelle Liquidität: Sie erhalten Ihr Geld sofort, statt wochen- oder monatelang auf Zahlungen zu warten. | Gebühren: Factoring-Gebühren liegen meist zwischen 1–3 % der Rechnungssumme und reduzieren Ihren Gewinn leicht. |
Planbare Finanzen: Durch die sofortige Auszahlung können Sie Ihre Ausgaben und Investitionen besser kalkulieren. | Eingeschränkte Eignung: Nicht alle Rechnungen können verkauft werden, zum Beispiel solche an Privatkund*innen oder aus laufenden Projekten. |
Risikominimierung: Bei einem regresslosen Forderungsverkauf trägt das Factoring-Unternehmen das volle Ausfallrisiko. Das sogenannte Risikobegrenzungsgesetz Forderungsverkauf sorgt zudem dafür, dass Kund*innen vor übermäßiger Datenweitergabe geschützt werden. | Kundenwahrnehmung: Manche Kund*innen empfinden es als unpersönlich, wenn sie plötzlich mit einem neuen Zahlungsempfänger oder Zahlungsempfängerin konfrontiert werden. |
Weniger Verwaltungsaufwand: Das Mahnwesen und die Forderungsverfolgung übernehmen die Anbieter*innen – Sie sparen Zeit und interne Ressourcen. | Abhängigkeit vom Anbieter: Ihre Liquidität kann teilweise von der Geschwindigkeit und den Konditionen des Factoring-Unternehmens abhängen. |
Bessere Bonität: Eine stabile Liquidität und pünktliche Zahlungseingänge können sich positiv auf Ihr Kreditrating auswirken. | Insolvenzfälle: Ein Forderungsverkauf im Insolvenzverfahren ist in der Regel nicht möglich. Bestehen bereits Anzeichen einer drohenden Insolvenz, kann dies den Verkauf erschweren. |