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Blog Unternehmensgründung Bei der Gründung eines Einzelunternehmens kommen diese Kosten auf Sie zu

Bei der Gründung eines Einzelunternehmens kommen diese Kosten auf Sie zu

9 min. Lesezeit
20 Feb 2026
20 Feb 2026
9 min. Lesezeit

Vielleicht steht Ihre Geschäftsidee bereits, und Sie planen nun die konkrete Umsetzung. Oder Sie überlegen, sich nebenberuflich selbstständig zu machen und prüfen, welche Rechtsform infrage kommt. Das Einzelunternehmen gilt als eine der einfachsten Möglichkeiten, ein eigenes Business zu starten – ohne Mindestkapital und mit vergleichsweise geringem formalen Aufwand.

Ganz ohne Kosten ist die Gründung jedoch nicht. Neben der Anmeldung entstehen laufende Ausgaben, etwa für Steuern, Sozialversicherung und den Geschäftsbetrieb.

In diesem Artikel erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie bei der Gründung eines Einzelunternehmens realistisch rechnen sollten – von gesetzlichen Pflichtkosten über laufende Fixkosten bis hin zu individuellen Zusatzkosten.

Was kostet die Gründung eines Einzelunternehmens? Alle Kosten im Überblick

Die Kosten für ein Einzelunternehmen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:

  • Gesetzlich vorgeschriebene Pflichtkosten, die Sie unabhängig von Branche oder Umfang Ihrer Tätigkeit einplanen müssen

  • Laufende Fixkosten, die im Geschäftsalltag regelmäßig anfallen

  • Individuelle oder optionale Zusatzkosten, die von Ihrer Tätigkeit und Ihren Zielen abhängen

Während die eigentliche Anmeldung meist überschaubar ist, entstehen die größten finanziellen Belastungen in der Regel durch laufende Ausgaben wie Sozialversicherungsbeiträge oder steuerliche Vorauszahlungen. Eine realistische Planung von Beginn an hilft, finanzielle Engpässe zu vermeiden.

➡️ Alle Kosten bei der Gründung eines Einzelunternehmens im Überblick

Kostenart

Einmalig oder laufend?

Typischer Rahmen

Gewerbeanmeldung

Einmalig

ca. 10–60 € je nach Stadt

Eintragung ins Handelsregister (e.K.)

Einmalig (optional)

Notar- und Gerichtskosten

IHK- oder HWK-Beiträge

Laufend

Grundbeitrag + ggf. Umlage

Einkommensteuer

Laufend

Abhängig vom Gewinn

Gewerbesteuer

Laufend (ab Freibetrag)

Ab 24.500 € Gewinn pro Jahr

Umsatzsteuer

Laufend

Abhängig vom Umsatz

Kranken- und Pflegeversicherung

Laufend

Einkommensabhängig oder tarifabhängig

Geschäftskonto

Laufend

Monatliche Kontoführungsgebühren, je Anbieter*in auch kostenlos möglich

Software und Tools

Laufend

Monatliche oder jährliche Gebühren

Marketing und Ausstattung

Variabel

Individuell

Gut zu wissen: Neben den Kosten sollten Sie bei Ihrer Entscheidung auch weitere Aspekte berücksichtigen – etwa Haftung, steuerliche Behandlung und organisatorischen Aufwand. Einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile des Einzelunternehmens finden Sie in unserem ausführlichen Artikel zum Thema.

Anmelde- und Registrierungskosten für ein Einzelunternehmen

Die ersten Kosten entstehen in der Regel bereits bei der formalen Anmeldung Ihres Einzelunternehmens. Je nach Art Ihrer Tätigkeit und Unternehmensgröße unterscheiden sich Umfang und Höhe dieser Ausgaben.

➡️ Gewerbeanmeldung

Wenn Sie eine gewerbliche Tätigkeit ausüben, müssen Sie Ihr Einzelunternehmen beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Die Gebühren liegen – je nach Stadt oder Gemeinde – meist zwischen 10 und 60 Euro.

Als gewerblich gelten in der Regel Tätigkeiten im Handel, Handwerk oder in der Produktion. Freiberufler*innen – etwa in den Bereichen Beratung, Medien, IT, Kunst oder Heilberufe – benötigen hingegen keine Gewerbeanmeldung. Sie melden ihre Tätigkeit direkt beim Finanzamt an.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Tätigkeit als Gewerbe eingestuft wird, kann eine kurze Rücksprache mit dem zuständigen Amt oder einer Steuerberater*in sinnvoll sein.

➡️ Eintragung ins Handelsregister (optional)

Ein Einzelunternehmen muss grundsätzlich nicht ins Handelsregister eingetragen werden. Eine Eintragung wird relevant, wenn Sie Ihr Unternehmen als eingetragener Kaufmann oder eingetragene Kauffrau (e.K.) führen möchten oder aufgrund Ihrer Unternehmensgröße dazu verpflichtet sind.

In diesem Fall entstehen zusätzliche Notar- und Gerichtskosten. Für kleinere Einzelunternehmen ist dieser Schritt in der Regel nicht notwendig.

➡️ Kammerbeiträge (IHK oder HWK)

Gewerbetreibende sind in der Regel Pflichtmitglieder der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK). Dafür fällt ein jährlicher Grundbeitrag an, gegebenenfalls ergänzt durch eine Umlage, die sich nach dem Gewinn richtet.

In den ersten Jahren der Selbstständigkeit sind unter bestimmten Voraussetzungen reduzierte Beiträge oder Befreiungen möglich.

Steuerliche Kosten für Einzelunternehmer*innen

Sobald die formalen Anmelde- und Registrierungskosten erledigt sind, rücken die laufenden steuerlichen Verpflichtungen in den Fokus. Anders als bei Kapitalgesellschaften wird der Gewinn eines Einzelunternehmens direkt Ihrer persönlichen Steuererklärung zugerechnet. Entsprechend wichtig ist es, steuerliche Belastungen frühzeitig zu berücksichtigen.

➡️ Einkommensteuer

Der Gewinn Ihres Einzelunternehmens unterliegt der Einkommensteuer. Wie hoch diese ausfällt, hängt von Ihrem persönlichen Steuersatz und Ihrem gesamten zu versteuernden Einkommen ab.

In der Praxis setzt das Finanzamt in vielen Fällen vierteljährliche Vorauszahlungen fest. Diese sollten Sie bei Ihrer Liquiditätsplanung berücksichtigen.

Wie Sie Ihre Steuererklärung als Einzelunternehmer*in korrekt vorbereiten, lesen Sie in unserem Überblick zur Steuererklärung für Einzelunternehmen.

➡️ Gewerbesteuer

Gewerbetreibende zahlen zusätzlich Gewerbesteuer. Allerdings gilt für Einzelunternehmer*innen ein Freibetrag von 24.500 Euro Gewinn pro Jahr. Erst wenn Ihr Gewinn diesen Betrag übersteigt, wird der übersteigende Teil gewerbesteuerpflichtig.

Die tatsächlich zu zahlende Höhe hängt vom Hebesatz Ihrer Gemeinde ab.

Freiberufler*innen sind von der Gewerbesteuer befreit.

➡️ Umsatzsteuer

Wenn Sie nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, müssen Sie auf Ihre Leistungen Umsatzsteuer erheben und an das Finanzamt abführen.

Auch wenn die Umsatzsteuer wirtschaftlich von Ihren Kund*innen getragen wird, sollten Sie die entsprechenden Beträge nicht als verfügbares Einkommen betrachten. Eine sorgfältige Liquiditätsplanung ist hier besonders wichtig.

Gut zu wissen: Die Kleinunternehmerregelung können Sie in Anspruch nehmen, wenn Ihr Umsatz bestimmte gesetzliche Grenzen nicht überschreitet. In diesem Fall weisen Sie keine Umsatzsteuer auf Ihren Rechnungen aus und führen auch keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab. Ob diese Regelung für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrer Umsatzplanung und Ihrem Geschäftsmodell ab.

➡️ Steuerberatung und Buchhaltung

Für viele Einzelunternehmer*innen entstehen zusätzliche Kosten für die laufende Buchhaltung oder die Unterstützung durch eine*n Steuerberater*in. Ob Sie diese Aufgaben selbst übernehmen oder auslagern, hängt von Ihrem Geschäftsmodell, Ihrer Zeitplanung und Ihrem Fachwissen ab.

Digitale Buchhaltungslösungen können helfen, den administrativen Aufwand überschaubar zu halten und Ihre steuerlichen Verpflichtungen strukturiert zu erfüllen.

Sozialversicherung und Absicherung – der größte Kostenblock

Während die eigentlichen Anmeldekosten meist überschaubar bleiben, stellen Sozialversicherungsbeiträge für viele Einzelunternehmer*innen den größten laufenden Kostenfaktor dar. Anders als Angestellte tragen Selbstständige ihre Beiträge vollständig selbst.

Eine realistische Planung dieser Ausgaben ist daher entscheidend für Ihre Liquidität.

➡️ Kranken- und Pflegeversicherung (Pflicht)

In Deutschland besteht eine Krankenversicherungspflicht – auch für Selbstständige. Sie können sich entweder freiwillig gesetzlich versichern oder – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – eine private Krankenversicherung abschließen.

In der gesetzlichen Krankenversicherung richten sich die Beiträge nach Ihrem Einkommen, wobei Mindestbeiträge gelten können. In der privaten Krankenversicherung hängen die Beiträge vor allem vom Alter, Gesundheitszustand und gewählten Leistungsumfang ab.

Zusätzlich ist auch eine Pflegeversicherung gesetzlich vorgeschrieben.

➡️ Rentenversicherung (teilweise Pflicht)

Für bestimmte Berufsgruppen – etwa Lehrende, bestimmte Pflegeberufe oder zulassungspflichtige Handwerker*innen – besteht eine gesetzliche Rentenversicherungspflicht.

Auch wenn keine Verpflichtung besteht, sollten Sie eine private oder freiwillige Altersvorsorge einplanen. Ohne Rücklagen entstehen im Alter schnell Versorgungslücken.

➡️ Weitere sinnvolle Versicherungen

Neben den gesetzlichen Pflichtversicherungen können zusätzliche Absicherungen sinnvoll sein, etwa:

  • Betriebshaftpflichtversicherung

  • Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Rechtsschutzversicherung

Welche Versicherungen für Selbstständige sinnvoll oder verpflichtend sind, hängt stark von Ihrer Branche und Ihrem individuellen Tätigkeitsprofil ab. Einen ausführlichen Überblick finden Sie in unserem Artikel zu Versicherungen für Selbstständige.

Pro Tipp: Planen Sie Sozialversicherungsbeiträge nicht nur auf Basis Ihrer aktuellen Einnahmen. Steigen Ihre Gewinne, erhöhen sich in der Regel auch Ihre Beiträge – insbesondere in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Laufende Betriebskosten im Alltag eines Einzelunternehmens

Bei der Kostenplanung sollten Sie nicht nur die Gründung selbst betrachten, sondern auch den laufenden Geschäftsalltag. Denn viele Ausgaben entstehen nicht einmalig, sondern begleiten Sie dauerhaft.

Welche Betriebskosten konkret anfallen, hängt von Branche, Geschäftsmodell und Wachstumsplänen ab. Dennoch gibt es typische Posten, mit denen viele Einzelunternehmer*innen rechnen sollten.

➡️ Geschäftskonto

Ein separates Geschäftskonto ist für Einzelunternehmer*innen gesetzlich nicht vorgeschrieben. In der Praxis ist die klare Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen jedoch dringend zu empfehlen.

Ein eigenes Geschäftskonto schafft Transparenz über Einnahmen und Ausgaben, erleichtert die Buchhaltung und unterstützt eine strukturierte Vorbereitung der Steuererklärung. Je nach Anbieter*in können monatliche Kontoführungsgebühren oder Transaktionskosten anfallen.

Mit Tide können Sie ein kostenloses Geschäftskonto für Ihr Einzelunternehmen schnell und unkompliziert online eröffnen – ohne Kontoführungsgebühren oder Mindesteingang. So behalten Sie Ihre Finanzen von Anfang an übersichtlich im Blick und schaffen eine solide Grundlage für Ihre laufende Finanzplanung.

➡️ Software und Tools

Digitale Lösungen für Buchhaltung, Rechnungsstellung oder Projektmanagement gehören für viele Einzelunternehmer*innen zum Arbeitsalltag. Je nach Funktionsumfang entstehen monatliche oder jährliche Lizenzkosten.

Gerade im Bereich Buchhaltung lohnt sich eine Lösung, die Einnahmen und Ausgaben automatisch erfasst und übersichtlich darstellt. Das spart Zeit und minimiert Fehlerquellen.

➡️ Marketing und Infrastruktur

Ob Website, Domain, Hosting, Online-Werbung oder branchenspezifische Ausstattung – auch diese Kosten sollten Sie realistisch einplanen.

Während einige Ausgaben einmalig anfallen, etwa für die Erstellung einer Website oder die Anschaffung von Arbeitsmitteln, entstehen andere regelmäßig, beispielsweise für Werbekampagnen oder Software-Abonnements. Die Höhe dieser Kosten hängt stark von Ihrer Branche und Ihren Wachstumszielen ab.

Welche Kosten der Einzelunternehmensgründung sind steuerlich absetzbar?

Viele der Ausgaben, die bei der Gründung und im laufenden Betrieb eines Einzelunternehmens entstehen, können Sie steuerlich geltend machen. Dadurch reduzieren Sie Ihren zu versteuernden Gewinn – und damit Ihre Steuerlast.

Zu den typischen absetzbaren Kosten zählen unter anderem:

  • Gebühren für die Gewerbeanmeldung

  • Notar- und Gerichtskosten (z. B. bei Eintragung als e.K.)

  • Beiträge zur IHK oder HWK

  • Kosten für Buchhaltungssoftware

  • Steuerberatungskosten

  • Geschäftskonto-Gebühren

  • Ausgaben für Website, Marketing und Arbeitsmittel

Auch sogenannte vorweggenommene Betriebsausgaben – also Kosten, die bereits vor der offiziellen Anmeldung entstehen – können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Wenn Sie etwa schon vor der Gründung eine Website erstellen lassen, branchenspezifische Software erwerben oder Arbeitsmittel anschaffen, können diese Ausgaben später als Betriebskosten berücksichtigt werden.

Wichtig ist, sämtliche Belege sorgfältig aufzubewahren und geschäftliche Ausgaben klar von privaten zu trennen. Eine strukturierte Buchführung erleichtert es, alle abzugsfähigen Kosten vollständig zu erfassen.

Gut zu wissen: Nicht jede Ausgabe ist automatisch in voller Höhe absetzbar. Bei gemischt genutzten Anschaffungen – etwa Laptop oder Telefon – kann nur der geschäftliche Anteil berücksichtigt werden.

Checkliste: Mit diesen Gesamtkosten sollten Sie bei der Gründung eines Einzelunternehmens rechnen

Damit Sie Ihre Selbstständigkeit fundiert planen können, lohnt sich ein Gesamtblick auf alle anfallenden Kosten. Nutzen Sie die folgende Übersicht als praktische Checkliste, um bei der Gründung Ihres Einzelunternehmens keine relevanten Ausgaben zu übersehen.

1️⃣ Unvermeidbare Pflichtkosten

Zu den festen Kosten zählen insbesondere:

  • Gewerbeanmeldung (bei gewerblicher Tätigkeit)

  • Beiträge zur IHK oder HWK

  • Einkommensteuer

  • gegebenenfalls Gewerbesteuer

  • Kranken- und Pflegeversicherung

Diese Ausgaben lassen sich nicht vermeiden und sollten von Beginn an einkalkuliert werden.

2️⃣ Laufende Betriebskosten

Neben gesetzlichen Verpflichtungen entstehen regelmäßige Kosten im Geschäftsalltag, etwa für:

  • Geschäftskonto

  • Buchhaltungssoftware

  • Steuerberatung

  • Marketing

  • branchenspezifische Tools oder Ausstattung

Ihre Höhe hängt stark von Ihrem Geschäftsmodell und Ihrer Wachstumsstrategie ab.

3️⃣ Individuelle oder optionale Zusatzkosten

Je nach Branche und persönlicher Planung können weitere Ausgaben hinzukommen, beispielsweise:

  • Eintragung ins Handelsregister (e.K.)

  • zusätzliche Versicherungen

  • Investitionen in technische Ausstattung

  • externe Dienstleistungen

Diese Kosten sind nicht für jedes Einzelunternehmen relevant, sollten aber in Ihrer individuellen Planung berücksichtigt werden.

Liquidität von Anfang an mitdenken

Gerade in der Startphase unterschätzen viele Gründer*innen, wie stark Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und laufende Fixkosten die verfügbare Liquidität beeinflussen können. Eine sorgfältige Planung und ausreichend finanzielle Rücklagen helfen, Engpässe zu vermeiden.

Wenn Sie für größere Anschaffungen oder Investitionen zusätzliches Kapital benötigen, können Sie über die Tide Kreditplattform passende Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen und beantragen. Dort sehen Sie Angebote von verschiedenen Kreditgeber*innen, die auf die Bedürfnisse von Selbstständigen und kleinen Unternehmen zugeschnitten sind, ohne dass Ihre Bonität im Voraus beeinträchtigt wird.

Fazit: Das Einzelunternehmen ist unkompliziert – aber nicht kostenfrei

Ein Einzelunternehmen lässt sich vergleichsweise unkompliziert und ohne Mindestkapital gründen. Die eigentlichen Anmeldekosten sind meist überschaubar. Entscheidend für eine realistische Planung sind jedoch die laufenden Verpflichtungen – insbesondere Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und regelmäßige Betriebskosten.

Wer seine Kosten strukturiert plant und alle laufenden Verpflichtungen berücksichtigt, schafft Transparenz und vermeidet finanzielle Engpässe. Eine strukturierte Finanzplanung ist daher mindestens genauso wichtig wie die formale Anmeldung selbst.

Wie geht es weiter?

Wenn Sie Ihr Einzelunternehmen konkret angehen möchten, können Sie folgende Schritte als Orientierung nutzen:

  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Gründungsschritte. In unserer Checkliste zur Gründung eines Einzelunternehmens finden Sie eine strukturierte Anleitung für die praktische Umsetzung.

  • Planen Sie Ihre laufenden Kosten realistisch. Kalkulieren Sie Steuern, Sozialversicherung und Betriebsausgaben von Anfang an ein und bilden Sie ausreichende Rücklagen.

  • Schaffen Sie frühzeitig klare Strukturen für Ihre Finanzen. Ein separates Geschäftskonto und eine saubere Buchhaltung helfen, den Überblick zu behalten und Ihre Selbstständigkeit nachhaltig aufzubauen.

Je besser Sie Ihre finanziellen Rahmenbedingungen kennen, desto sicherer können Sie Ihre Selbstständigkeit starten und weiterentwickeln. Eine vorausschauende Planung schafft Stabilität – und gibt Ihnen den nötigen Spielraum für Wachstum.

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