Die Entscheidung zwischen GmbH und Einzelunternehmen gehört zu den zentralen Weichenstellungen bei der Gründung und Weiterentwicklung eines Unternehmens. Sie wirkt sich unter anderem auf Haftung, Steuern, laufenden Aufwand und die langfristigen Wachstumsmöglichkeiten aus.
Welche Rechtsform die bessere Wahl ist, hängt dabei stark von der individuellen Ausgangssituation ab – etwa von Umsatzplänen, Risikobereitschaft oder dem gewünschten Maß an administrativem Aufwand.
In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Unterschiede zwischen GmbH und Einzelunternehmen übersichtlich gegenüber und geben praktische Orientierung, damit Sie einschätzen können, welche Rechtsform zu Ihrer aktuellen Situation und Ihren unternehmerischen Zielen passt.
GmbH oder Einzelunternehmen: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Wenn Sie zwischen GmbH und Einzelunternehmen abwägen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die zentralen Unterschiede. Die folgende Übersicht fasst diese kompakt und übersichtlich zusammen.
Kriterium | Einzelunternehmen | GmbH |
|---|
| Unbeschränkte Haftung mit dem privaten Vermögen | Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt |
| Schnell und formlos möglich, keine notarielle Beurkundung | Notarielle Beurkundung und Eintrag ins Handelsregister erforderlich |
| Geringe Gründungs- und laufende Kosten | Höhere Gründungs- und laufende Kosten |
| Kein Mindestkapital erforderlich | 25.000 € Stammkapital (mindestens 12.500 € bei Gründung einzuzahlen) |
| Besteuerung über die Einkommensteuer auf den Gewinn | Besteuerung über Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer |
| Geringer Verwaltungsaufwand | Höherer Verwaltungsaufwand (z. B. Buchführung, Jahresabschluss) |
| Sehr hohe Flexibilität bei Entscheidungen und Änderungen | Geringere Flexibilität durch formale Vorgaben |
| Persönlich geprägt, weniger formell | Häufig professioneller wahrgenommen |
| Kleine, überschaubare Geschäftsmodelle, häufig Solo-Selbstständige | Unternehmen mit Wachstumsplänen, höherem Risiko oder mehreren Gesellschafter*innen |
Bevor wir die Unterschiede im Detail einordnen, werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die Grundlagen beider Rechtsformen und zeigen anschließend, was sie konkret für Ihren unternehmerischen Alltag bedeuten.
GmbH und Einzelunternehmen kurz erklärt: Definitionen und Grundlagen
Das Einzelunternehmen ist die einfachste Form der Selbstständigkeit in Deutschland. Es kann schnell und ohne großen formalen Aufwand gegründet werden und eignet sich besonders für Solo-Selbstständige mit überschaubarem Geschäftsmodell. Unternehmer*in und Unternehmen sind rechtlich nicht getrennt – das bedeutet, dass auch das private Vermögen für unternehmerische Verpflichtungen haftet.
Die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist dagegen eine Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie unterliegt klaren gesetzlichen Vorgaben, erfordert ein Stammkapital und bringt formale Pflichten mit sich. Im Gegenzug ist die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt, was sie vor allem für Unternehmen mit höherem Risiko oder klaren Wachstumsplänen attraktiv macht. Eine ausführliche Einführung zur GmbH, ihren Merkmalen und möglichen Ausgestaltungen finden Sie in unserem Leitfaden zur Rechtsform GmbH.
Beide Rechtsformen verfolgen unterschiedliche Ansätze und bringen jeweils eigene Anforderungen und Vorteile mit sich. Im nächsten Schritt schauen wir uns an, wo genau die zentralen Unterschiede zwischen GmbH und Einzelunternehmen liegen – und was diese in der Praxis bedeuten.
Gut zu wissen: Unabhängig davon, ob Sie sich für ein Einzelunternehmen oder eine GmbH entscheiden, ist ein passendes Geschäftskonto eine wichtige Grundlage für Ihren unternehmerischen Alltag. Tide bietet Geschäftskonten, die speziell auf die Anforderungen von Einzelunternehmer*innen und GmbHs zugeschnitten sind und sich vollständig online eröffnen lassen. Funktionen wie Rechnungsverwaltung und weitere Tools zur Organisation Ihrer Finanzen unterstützen Sie dabei, Ihr Business übersichtlich und effizient zu führen.
Erfahren Sie hier mehr über das Geschäftskonto für GmbHs sowie das Geschäftskonto für Einzelunternehmen.
Wo liegen die zentralen Unterschiede zwischen GmbH und Einzelunternehmen?
Auch wenn GmbH und Einzelunternehmen auf den ersten Blick ähnliche Ziele verfolgen, unterscheiden sie sich im Alltag deutlich. Diese Unterschiede wirken sich darauf aus, wie viel Risiko Sie tragen, wie flexibel Sie agieren können und welcher organisatorische Aufwand mit Ihrem Business verbunden ist.
➡️ Haftung und persönliches unternehmerisches Risiko
Einer der größten Unterschiede betrifft die Haftung. Im Einzelunternehmen haften Sie persönlich und unbeschränkt – auch mit Ihrem privaten Vermögen. Gerät das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten oder kommt es zu rechtlichen Auseinandersetzungen, kann das direkte Auswirkungen auf Ihre persönliche finanzielle Situation haben.
Bei einer GmbH ist die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Das private Vermögen der Gesellschafter*innen bleibt in der Regel geschützt. Das ist vor allem dann relevant, wenn Sie mit höheren finanziellen Risiken arbeiten, etwa bei größeren Aufträgen, Investitionen oder langfristigen vertraglichen Verpflichtungen.
In der Praxis bedeutet das: Wer ein überschaubares, risikoarmes Geschäftsmodell betreibt, kann mit der persönlichen Haftung im Einzelunternehmen gut leben. Steigen Risiko und Komplexität, gewinnt die Haftungsbeschränkung der GmbH deutlich an Bedeutung.
➡️ Kosten, laufender Aufwand und formale Pflichten
Auch beim organisatorischen Aufwand gibt es klare Unterschiede. Ein Einzelunternehmen lässt sich schnell gründen und erfordert vergleichsweise wenig formale Prozesse. Die laufenden Kosten sind meist gering, ebenso der Verwaltungsaufwand.
Eine GmbH ist dagegen mit höheren Einstiegshürden verbunden. Notarkosten, Handelsregistereintrag, laufende Buchführung und die Erstellung eines Jahresabschlusses sind feste Bestandteile. Diese Strukturen sorgen für Klarheit und Rechtssicherheit, bedeuten aber auch einen höheren zeitlichen und finanziellen Aufwand. Wenn Sie genauer wissen möchten, welche Schritte dabei konkret anfallen, lesen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur GmbH-Gründung.
Für Unternehmen, die bewusst schlank bleiben möchten, kann das Einzelunternehmen daher attraktiver sein. Wer hingegen Wert auf feste Strukturen legt und bereit ist, dafür mehr Aufwand in Kauf zu nehmen, findet in der GmbH einen klar geregelten Rahmen.
➡️ Flexibilität und unternehmerische Entscheidungsfreiheit
Das Einzelunternehmen bietet ein hohes Maß an Flexibilität. Entscheidungen können schnell und ohne formale Abstimmungen getroffen werden, Anpassungen im Geschäftsmodell lassen sich unkompliziert umsetzen.
Die GmbH ist stärker formalisiert. Änderungen – etwa bei Gesellschafter*innen, der Geschäftsführung oder der Kapitalstruktur – unterliegen klaren Regeln und erfordern häufig formale Beschlüsse oder notarielle Schritte. Das kann Prozesse verlangsamen, sorgt aber gleichzeitig für Transparenz und Verbindlichkeit.
Welche Form hier besser passt, hängt stark von Ihrer Arbeitsweise ab. Wer maximale Beweglichkeit schätzt, profitiert oft vom Einzelunternehmen. Wer klare Prozesse und nachvollziehbare Entscheidungsstrukturen bevorzugt, ist mit einer GmbH häufig besser aufgestellt.
➡️ Außenwirkung, Wachstum und Zusammenarbeit
Nicht zuletzt unterscheiden sich GmbH und Einzelunternehmen in ihrer Außenwirkung. Eine GmbH wird im Geschäftsalltag häufig als professionell und etabliert wahrgenommen, insbesondere von größeren Kund*innen, Partner*innen oder Kreditgeber*innen.
Das kann eine Rolle spielen, wenn Sie wachsen möchten, mit mehreren Beteiligten arbeiten oder externe Finanzierung in Betracht ziehen. Das Einzelunternehmen wirkt dagegen persönlicher und direkter – was je nach Branche und Geschäftsmodell durchaus ein Vorteil sein kann.
Entscheidend ist, welche Erwartungen Ihr Umfeld hat und wie Sie Ihr Unternehmen positionieren möchten.
Darüber hinaus unterscheiden sich GmbH und Einzelunternehmen auch steuerlich. Welche Auswirkungen das in der Praxis hat, betrachten wir im nächsten Abschnitt.
Was sind die steuerlichen Unterschiede zwischen GmbH und Einzelunternehmen?
Steuern sind für viele Gründer*innen ein zentraler Faktor bei der Wahl der Rechtsform. Entsprechend stellt sich häufig die Frage, was steuerlich günstiger ist – eine GmbH oder ein Einzelunternehmen. Eine pauschale Antwort darauf gibt es jedoch nicht, denn die steuerliche Einordnung hängt stark von der individuellen Situation ab.
Der grundlegende Unterschied liegt in der Art der Besteuerung. Beim Einzelunternehmen werden die Gewinne direkt der Unternehmer*in zugerechnet und über die Einkommensteuer versteuert. Der Steuersatz ist progressiv und steigt mit zunehmendem Gewinn. Gewerbesteuer kann zusätzlich anfallen, wird jedoch teilweise auf die Einkommensteuer angerechnet.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie die Steuererklärung für Einzelunternehmer*innen funktioniert, finden Sie in unserem Artikel zur Steuererklärung im Einzelunternehmen weiterführende Informationen.
Eine GmbH wird dagegen auf Unternehmensebene besteuert. Hier fallen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer an. Erst wenn Gewinne an die Gesellschafter*innen ausgeschüttet werden, kommt es zu einer zusätzlichen Besteuerung auf privater Ebene. Die Besteuerung erfolgt damit in zwei Stufen – auf Ebene der Gesellschaft und der Privatperson.
In der Praxis ergibt sich daraus ein wichtiger Unterschied: Wer Gewinne regelmäßig privat entnimmt, fährt steuerlich oft einfacher mit dem Einzelunternehmen. Wer Gewinne dagegen im Unternehmen belassen und reinvestieren möchte, kann mit einer GmbH mehr Spielraum haben.
Entscheidend ist daher nicht allein der Steuersatz, sondern die Frage, wie Sie Gewinne nutzen möchten. Für eine erste Einordnung reicht es, diese Unterschiede zu kennen; eine detaillierte steuerliche Bewertung sollte jedoch immer individuell erfolgen.
GmbH oder Einzelunternehmen: Vor- und Nachteile im direkten Vergleich
Sowohl die GmbH als auch das Einzelunternehmen bringen jeweils eigene Vor- und Nachteile mit sich. Welche Rechtsform besser passt, hängt daher weniger von allgemeinen Bewertungen ab als davon, welche Aspekte für Ihr konkretes Geschäftsmodell besonders relevant sind.
Das Einzelunternehmen punktet vor allem durch Einfachheit und hohe Flexibilität. Gleichzeitig geht es mit einer unbeschränkten persönlichen Haftung einher, die je nach Risiko zum Nachteil werden kann. Die GmbH bietet dagegen Haftungsschutz und klare Strukturen, ist jedoch mit höheren Kosten, formalen Pflichten und organisatorischem Aufwand verbunden.
Im Folgenden werfen wir einen kurzen Blick auf die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Rechtsformen.
➡️ Vorteile und Nachteile der GmbH
Die GmbH eignet sich insbesondere für Unternehmen, die Wert auf rechtliche Klarheit, Haftungsbegrenzung und professionelles Auftreten legen.
Zu den zentralen Vorteilen zählen:
Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen
Klare Trennung von privatem und unternehmerischem Vermögen
Häufig professionellere Außenwirkung
Gut geeignet für Wachstum und mehrere Gesellschafter*innen
Demgegenüber stehen einige Punkte, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten:
Höhere Gründungs- und laufende Kosten
Mindeststammkapital von 25.000 Euro erforderlich
Mehr formale Pflichten und administrativer Aufwand
Eine ausführliche Einordnung finden Sie in unserem Artikel zu den Vor- und Nachteilen einer GmbH.
➡️ Vorteile und Nachteile des Einzelunternehmens
Das Einzelunternehmen ist besonders attraktiv für Gründer*innen, die schnell und unkompliziert starten möchten und ein überschaubares Geschäftsmodell verfolgen.
Typische Vorteile des Einzelunternehmens sind:
Schnelle und einfache Gründung
Geringe laufende Kosten
Hohe Flexibilität bei Entscheidungen
Wenig formaler und administrativer Aufwand
Gleichzeitig bringt diese Einfachheit auch Einschränkungen mit sich:
Unbeschränkte persönliche Haftung
Weniger geeignet für größere Wachstumspläne
Kann bei externen Partner*innen weniger professionell wirken
Mehr Details dazu finden Sie in unserem Überblick zu den Vor- und Nachteilen des Einzelunternehmens.
Diese Vor- und Nachteile bilden eine wichtige Grundlage für die Entscheidung. Behalten Sie sie im Blick, wenn Sie im nächsten Schritt abwägen, welche Rechtsform besser zu Ihrer Situation, Ihren Zielen und Ihrem Geschäftsmodell passt.
GmbH oder Einzelunternehmen: Welche Rechtsform passt besser zu Ihrem Business?
Ob eine GmbH oder ein Einzelunternehmen besser zu Ihrem Business passt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist, wie Ihr Geschäftsmodell aussieht, welche Risiken Sie tragen und welche Ziele Sie verfolgen. Die folgenden Leitfragen helfen Ihnen dabei, eine erste, fundierte Einschätzung zu treffen.
➡️ Wann ein Einzelunternehmen gut passen kann
Ein Einzelunternehmen kann die richtige Wahl sein, wenn Sie mehrere der folgenden Punkte für sich bejahen können:
Sie möchten schnell und unkompliziert starten, ohne hohen formalen Aufwand.
Ihr Geschäftsmodell ist überschaubar und mit einem geringen Haftungsrisiko verbunden.
Sie arbeiten allein oder planen vorerst keine Zusammenarbeit mit weiteren Gesellschafter*innen.
Ihre Gewinne schwanken oder werden überwiegend privat genutzt, statt im Unternehmen belassen zu werden.
Ihnen ist Flexibilität im Alltag wichtiger als feste Strukturen.
In solchen Fällen bietet das Einzelunternehmen einen einfachen Einstieg und lässt sich gut an veränderte Lebens- oder Geschäftssituationen anpassen.
➡️ Wann eine GmbH sinnvoll sein kann
Eine GmbH kann besser zu Ihrem Business passen, wenn Sie sich in mehreren dieser Punkte wiederfinden:
Sie tragen ein erhöhtes unternehmerisches Risiko, etwa durch Investitionen, Verträge oder Haftungsfragen.
Sie planen Wachstum, größere Projekte oder die Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten.
Sie möchten privates und unternehmerisches Vermögen klar trennen.
Ein professionelles Auftreten gegenüber Kund*innen, Partner*innen oder Kreditgeber*innen ist für Ihr Geschäftsmodell relevant.
Sie verfolgen eine langfristige Perspektive und sind bereit, dafür mehr organisatorischen Aufwand in Kauf zu nehmen.
In diesen Fällen bietet die GmbH einen stabilen rechtlichen Rahmen, der Sicherheit schafft und weiteres Wachstum ermöglicht.
Gut zu wissen: Viele Unternehmer*innen entscheiden sich zunächst bewusst für ein Einzelunternehmen und wechseln erst später zur GmbH – etwa dann, wenn Umsätze steigen, Risiken zunehmen oder neue Anforderungen entstehen.
Dieser Schritt muss nicht von Anfang an feststehen, sondern kann sich aus der Entwicklung des Geschäfts ergeben. Wichtig ist, die Rechtsform regelmäßig zu überprüfen und an die aktuelle Situation anzupassen. Eine praxisnahe Orientierung dazu bietet unser Ratgeber zur Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH.
Fazit: Die GmbH bietet Struktur und Haftungsschutz – das Einzelunternehmen maximale Einfachheit
GmbH und Einzelunternehmen verfolgen unterschiedliche Ansätze. Das Einzelunternehmen überzeugt durch einen einfachen Einstieg, geringe laufende Kosten und hohe Flexibilität, bringt jedoch eine unbeschränkte persönliche Haftung mit sich. Die GmbH bietet dagegen mehr Schutz, klare Strukturen und bessere Voraussetzungen für Wachstum, erfordert jedoch mehr Planung, Kapital und laufenden Aufwand.
Welche Rechtsform die bessere Wahl ist, hängt daher nicht von allgemeinen Vor- oder Nachteilen ab, sondern davon, wie gut sie zu Ihrem Geschäftsmodell, Ihrem Risiko und Ihren langfristigen Zielen passt.
Wie geht es weiter?
Mit den wichtigsten Unterschieden, Vor- und Nachteilen im Blick können Sie nun gezielt abwägen, welche Rechtsform für Ihr Business sinnvoll ist. Diese nächsten Schritte helfen Ihnen dabei, Ihre Entscheidung zu konkretisieren:
Bewerten Sie die Unterschiede vor dem Hintergrund Ihrer eigenen Situation. Prüfen Sie, welche Aspekte für Ihr Geschäftsmodell besonders relevant sind – etwa Haftungsrisiken, Flexibilität, Wachstumspläne oder steuerliche Überlegungen.
Vertiefen Sie die für Sie passende Option. Wenn eine GmbH für Sie infrage kommt, lohnt sich ein genauer Blick auf Gründung, Kapitalbedarf und laufende Pflichten. Entscheiden Sie sich eher für ein Einzelunternehmen, sollten Sie die Auswirkungen der persönlichen Haftung bewusst einplanen.
Denken Sie in Entwicklungsschritten. Die Wahl der Rechtsform ist keine Entscheidung für immer. Viele Unternehmer*innen starten bewusst einfach und passen die Struktur später an, wenn sich Anforderungen oder Ziele verändern.
Wichtig ist, dass die gewählte Rechtsform Ihr Business heute unterstützt – und zugleich genügend Spielraum für zukünftige Veränderungen lässt.